Ideenwerkstatt (20.6.): Planung 1. Kurshalbjahr neuer RLP Oberstufe (Altgriechisch und Latein)

Der neuen Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe Berlin/Brandenburg bringt neue Möglichkeiten, aber auch Anforderungen für die Lektüre und damit die Semesterplanung mit sich. Um hier Impulse zu setzen, wollen wir als DAV mit einer Fortbildungsveranstaltung möglichst konkret unterstützen.

Grundsätzlich gilt: Bringen Sie gerne eigene Ideen und Materialien mit.

Rahmendaten

  • 20. Juni, 10-13 Uhr
    • 10.00–10.15 – Gemeinsamer Einstieg
    • 10.15–11.15 – Schiene 1 (Räume werden in der Veranstaltung bekanntgegeben)
    • 11.15–11.45 – Pause
    • 11.45–12.45 – Schiene II (Räume werden in der Veranstaltung bekanntgegeben)
    • 12.45-13.00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss
  • Ort: Institut für Klassische Philologie, HU Berlin, Unter den Linden 6
  • Für Lehrkräfte aus Brandenburg: Anmeldung unter TIS 26LB44002

Für unsere Planung melden Sie sich alle bitte an unter:

    Veranstaltungen Schiene 1

    Altgriechisch: Grit Diaz de ArceVier Elemente, vier Säfte und viel mehr (Ergänzungsthemen und fakultatives Thema vereint)

    Eine Unterrichtssequenz für die Q1 „Philosophie und Religion“ wird vorgestellt, die zwei Ergänzungsthemen (Platonische Philosophie; Rationales Weltverständnis der Vorsokratiker) mit einem fakultativen Thema (Hippokratische Medizin) verknüpft: Ausgangspunkt sind die Impulse der griechischen Naturphilosophie für die Entstehung der Medizin als Fachwissenschaft. Darauf aufbauend werden wissenschaftliche und ethische Grundzüge der hippokratischen Medizin sowie deren exemplarische Rezeption bei Platon im Symposion behandelt.

    Latein: Marcel Humar – Der Naturforscher im 18. Jhd. – Oder: Was ist ein naturwissenschaftlicher Text?

    Das ‚Berufsbild‘ des Naturwissenschaftlers ist vermeintlich in der heutigen Vorstellung von Lernenden fest umrissen: Man steht im Labor, wertet Daten aus und schreibt Artikel. Doch wie sieht es mit der Entwicklung von naturwissenschaftlichen Texten in der Geschichte dieser Disziplin aus? Der Vortrag möchte exemplarisch anhand eines ausgewählten naturwissenschaftlichen Textes aus dem 18. Jhd. aufzeigen, dass diese Texte über eine hohe sprachliche Qualität verfügen, beinahe literarisiert sind und an ausgewählten Stellen demonstrieren, wie sich im Unterricht durch den neulateinischen Text ein Berufsbild im Wandel der Zeit skizzieren lässt. Durch die Arbeit am Text wird vorgeführt, wie sich alle Basiskompetenzen des LU adressieren lassen und die naturwissenschaftlichen Inhalte des Textes darüber hinaus Inhalte des NaWi-Unterrichts ergänzen. Verbinden lässt sich der Ansatz mit der naturwissenschaftlichen Enzyklopädie Plinius‘ des Älteren als Text der römischen Prosa; Exkurse in die römische Dichtung (Martial, Lucan) werden ebenfalls skizziert.

    Latein: Andrea Weiner – Partner/Partnerin gesucht – und gefunden! (vorrangig für 3.FS und jahrgangsübergreifende Kurse)

    Vorgestellt wird eine mögliche Planung, die mit Plinius als „Basisautor“ mehrere Schwerpunkte des Kurshalbjahres behandelt (Geschlechterrollen, Sozialstruktur, Berufsbilder, Lebensentwürfe) und dann durch Partner-Texte von Martial, Ovid, Giovanni Pontano (15.Jh.) oder Briefgedichte aus dem 16. Jh. ergänzt werden kann. Teilen Sie Ihre Erfahrungen bei der Lektüre von Briefliteratur und „kleinen“ Formen, Ihre Ideen zu Planungen, Projekten und Prüfungen – lassen Sie uns Partner sein!

    Veranstaltungen Schiene 2

    Latein: Andrea Weiner – Partner/Partnerin gesucht – und gefunden! (vorrangig für 3.FS und jahrgangsübergreifende Kurse)

    Vorgestellt wird eine mögliche Planung, die mit Plinius als „Basisautor“ mehrere Schwerpunkte des Kurshalbjahres behandelt (Geschlechterrollen, Sozialstruktur, Berufsbilder, Lebensentwürfe) und dann durch Partner-Texte von Martial, Ovid, Giovanni Pontano (15.Jh.) oder Briefgedichte aus dem 16. Jh. ergänzt werden kann. Teilen Sie Ihre Erfahrungen bei der Lektüre von Briefliteratur und „kleinen“ Formen, Ihre Ideen zu Planungen, Projekten und Prüfungen – lassen Sie uns Partner sein!

    Latein: Peggy Klausnitzer – Textwelt Q1

    Der Workshop versammelt Methodisches und Verknüpfungsmöglichkeiten. Bitte bringen Sie gern Eigenes mit: Welche Lesebücher, Textausgaben etc. enthalten gut aufbereitete Textpassagen zu den vorgeschlagenen Q1-Autoren und wie setzen Sie sie ein?

    Geteilt wird „Alles auf der Welt“, eine kooperative Unterrichtseinheit, in der Schülerinnen und Schüler medienoffen Texte und Wissen zu Kopernikus, Isidor von Sevilla, Plinius d.Ä., Plinius d.J., Strabo, Vitruv, Augustus u.a. füreinander erarbeiten (Textgrundlage z.B. „Legamus 2“, Cornelsen, 2014 ).

    Latein: Marcel Humar – Der Naturforscher im 18. Jhd. – Oder: Was ist ein naturwissenschaftlicher Text?

    Das ‚Berufsbild‘ des Naturwissenschaftlers ist vermeintlich in der heutigen Vorstellung von Lernenden fest umrissen: Man steht im Labor, wertet Daten aus und schreibt Artikel. Doch wie sieht es mit der Entwicklung von naturwissenschaftlichen Texten in der Geschichte dieser Disziplin aus? Der Vortrag möchte exemplarisch anhand eines ausgewählten naturwissenschaftlichen Textes aus dem 18. Jhd. aufzeigen, dass diese Texte über eine hohe sprachliche Qualität verfügen, beinahe literarisiert sind und an ausgewählten Stellen demonstrieren, wie sich im Unterricht durch den neulateinischen Text ein Berufsbild im Wandel der Zeit skizzieren lässt. Durch die Arbeit am Text wird vorgeführt, wie sich alle Basiskompetenzen des LU adressieren lassen und die naturwissenschaftlichen Inhalte des Textes darüber hinaus Inhalte des NaWi-Unterrichts ergänzen. Verbinden lässt sich der Ansatz mit der naturwissenschaftlichen Enzyklopädie Plinius‘ des Älteren als Text der römischen Prosa; Exkurse in die römische Dichtung (Martial, Lucan) werden ebenfalls skizziert.