Buchner-Lateintag (14.2.)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir zum Lateintag des Verlags CC Buchner ein, der wie jedes Jahr in Kooperation mit dem DAV Berlin-Brandenburg und der HU-Berlin stattfindet. Die Anmeldung erfolgt über die Buchner-Webseite unter: https://www.ccbuchner.de/veranstaltung/lateintag-berlin-brandenburg-2565

Folgendes Programm erwartet Sie:

  • Samstag, 14.02.2026, 10:00 Uhr – 14:00 Uhr
  • HU-Berlin, Institut für Klassische Philologie, Unter den Linden 6

Inhalt:

10:00 – 11:00 Uhr:
Aut non temptasses aut perfice 
KI-gestützte Klausuren im Fach Latein: ein Zukunftsszenario?

Dr. Lisa Steinkühler, Enger

Der Vortrag beleuchtet Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von KI im Kontext von Klausuren im Fach Latein. Im Mittelpunkt stehen die veränderten Anforderungen an Aufgabenformate, Kompetenzen und Bewertungskriterien. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie KI sinnvoll, transparent und prüfungsangemessen integriert werden kann. Eine abschließende Reflexion beleuchtet, inwiefern KI gestützte Prüfungsformate realistische Zukunftsszenarien darstellen und welche didaktischen Überlegungen helfen können, diese Entwicklung verantwortungsvoll zu gestalten.

11:15 – 12:15 Uhr:
Plinius als Privatmann: Vom Wandel des römischen Selbstverständnisses

Prof. Dr. Thomas Baier, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Anhand einiger Briefe, die das Privatleben des Plinius beleuchten, wird gezeigt, wie der Verfasser dem von Cicero erstrebten otium cum dignitate ein literarisches otium laudabile entgegenhält. Plinius porträtiert neben Cicero auch Zeitgenossen wie Martial und Silius Italicus, deren Leben er an seinen eigenen ästhetischen Maßstäben misst und daraus eine Art Fibel für literarisches Nachleben entwickelt.

PAUSE UND AUSSTELLUNG DES VERLAGSPROGRAMMS

12:45 – 13:45 Uhr:
LATEIN – Zwei Etappen, ein Ziel

Benjamin Färber, Ludwigsburg
Tobias Zehntner, Passau

Entdecken Sie das innovative Konzept unseres neuen Lehrwerks LATEIN! Der durchgängige Lehrgang in zwei Bänden führt sicher bis zum Latinum – und setzt auf einen völlig neuen Zugang: Damit der Einstieg in die Originallektüre früh gelingt, werden bestimmte Bausteine der Grammatik, die für die Anfangslektüre noch nicht erforderlich sind, nicht auf Vorrat gelernt, sondern erst bei Bedarf vor der Behandlung der entsprechenden Lektüretexte.