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29.04.2016: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Melanie Möller
Der Titel des Vortrags lautet:
videri forma potest hominis (Ovid, Met. 1, 404f.) –
MENSCHENSCHÖPFUNG IM SCHATTEN DES PROMETHEUS
Im Anschluss an den Vortrag findet die Semestereröffnungsfeier des Instituts für Griechische und Lateinische Philologie statt.
Zeit & Ort
29.04.2016 | 18:00 c.t.
Habelschwerdter Allee 45
KL 32/123

 

 

Bundeskongress Berlin 2016 vom 29. März bis zum 02. April an der Humboldt Universität

Anmeldung zum Kongress (verlängert bis 07.03.2016)

Veranstaltungsprogramm

 

Zweites Brandenburger Antike-Denkwerk. Wille. Würde. Wissen.

Schülerkongress

Samstag 12.03.2016 Uni Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 11, HS 0.09

10.00-10.15 Eröffnung
10.15-12.30 Präsentationen
12.30-13.00 Mittagspause
13.00-14.45 Präsentationen
14.45-15.00 Abschluss

Beteiligte Schulen:
Paulus-Prätorius-Gymnasium Bernau
Evangelisches Gymnasium Hermannswerder
Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz
Humboldt-Gymnasium Eberswalde
Humboldt-Gymnasium Potsdam


Informationen zum Projekt BrAnD

11. Potsdamer Lateintag an der Universität Potsdam am 25.09.2015

 

05.03.2016, Kompetenzorientierte Wortschatzarbeit im Lateinunterricht

Ausreichende Vokabelkenntnisse sind eine der Grundvoraussetzungen für einen kompetenten Umgang mit lateinischen Texten. Daher gehört Wortschatzarbeit zu den zentralen Themenbereichen der altsprachlichen Fachdidaktik.
Trotz zahlreicher Vorschläge für eine effektive Wortschatzarbeit, die sich in der fachdidaktischen Literatur zum altsprachlichen Unterricht finden, nehmen die Klagen über unzureichende Vokabelkenntnisse von Schülerinnen und Schülern jedoch zu.

 

Daher sollen in dem Vortrag auf der Basis von gedächtnispsychologischen Erkenntnissen und Forschungergebnissen zum Zweit- bzw. Drittspracherwerb Vorschläge für eine didaktisch und methodisch sinnvolle Neukonzeption der Wortschatzarbeit in der Spracherwerbsphase unterbreitet werden.

 

Datum: 05.03.2016
Zeit: von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Ort: Treffpunkt Klett Berlin, Mittelstr. 62, 10117 Berlin, Kennziffer: 13215

 

Referent/in: Ruth Schaefer-Franke (Freie Universität Berlin, Studienrätin, Dozentin für Fachdidaktik, Fachseminarleiterin)

 

Das gesamte Programm am Samstag, dem 5. März 2016:
Fortbildungstag Gymnasium zu den neuen Rahmenlehrplänen
09.30-10.00 Uhr: Begrüßungskaffee
10.00-11.30 Uhr: Fortbildungen Latein und Englisch Sek I
11.30-12.00 Uhr: Mittagsimbiss, Sie sind herzlich eingeladen
12.00-13.30 Uhr: Fortbildungen Deutsch und Englisch Oberstufe
Anmeldung hier: https://klett.de/fortbildungen/fortbildung-13215

 

 

 

7. Philosophisches Propädeutikum an der FU
Das Philosophische Propädeutikum, das vom 15.02. bis 17.03.2016 an der Freien Universität Berlin zum 7. Mal stattfindet, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und bietet Einführungen in geisteswissenschaftliche Kernthemen und Methoden. Nicht ein allgemeines Methodenwissen, sondern konkrete Erkenntnisse an Texten, Gegenständen und im Umgang mit schwierigen Fragestellungen sind das Ziel der Vorlesungen und Seminarsitzungen.
Die Veranstaltungsreihe ist in diesem Jahr einem Klassiker der Philosophie, dem griechischen Philosophen und universellen Gelehrten Aristoteles, gewidmet, dessen 2400. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern.
Mit einem Schwerpunkt auf ethischen Fragestellungen führt die Veranstaltungsreihe in sechs Sitzungen in Grundlagen der Aristotelischen Philosophie ein und diskutiert mit den Themen „Staatstheorie", „Glück",
„Gerechtigkeit", „Freundschaft", „Gefühle" und „freier Wille" dabei zugleich Fragestellungen, die die philosophische Geistesgeschichte bis heute bewegen und bewegt haben. Das Philosophische Propädeutikum wird an der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung" und dem Aristotelismus Zentrum Berlin ausgerichtet.
Weitere Hinweise zu Programm, Veranstaltungsort und Anmeldung finden sich unter:
www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we02/griechisch/graezistik/propaedeutikum_phi/index.html

 

 

 

Thema: "Stress und Philosophie" - Neue Lektüremöglichkeiten für Q 4.
In dieser Veranstaltung werden unter dem Thema "Stress und Philosophie" Texte bekannter Autoren und Passagen aus weniger bekannten Werken späterer Epochen zueinander in Beziehung gesetzt und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht von Q 4 vorgestellt.
Zeit: 20.02.1016 (Sa) 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr
Ort: Humboldt-Universität, Unter den Linden, Raum 3059
Referenten: Referendarinnen und Referendare der Fachseminare Latein Lutter und Wenzel

 

 

Samstag, 23.01.2016, 09:00 Uhr - 12:30 Uhr
Lateintag des Verlags C. C. Buchner
Referenten: Prof. Dr. Stefan Kipf / Andrea Weiner
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
Institut für Klassische Philologie, Raum 3059

Sprachbildung und Lateinunterricht: Zur Integrationskraft einer alten Sprache
Der neue Rahmenlehrplan für die Klassen 1-10 räumt der Sprachbildung in Form eines „Basiscurriculums Sprachbildung" einen hohen Stellenwert ein. Welche Rolle kann und soll dabei das Fach Latein in den Schulen spielen? Hierzu wird das didaktische Konzept der „Brückensprache Latein" entfaltet und mit zahlreichen Aufgabenbeispielen veranschaulicht.

Verba docent - Wortschatzarbeit im spät beginnenden Lateinunterricht
Eine Fülle von Literatur präsentiert den Lateinlehrern Methoden der Wortschatzvermittlung und -festigung, die jedoch vorwiegend für jüngere Lerner geeignet sind. Die Referentin sucht nach angemessenen Übungsformen für den spät beginnenden Unterricht.

 

 

 

6. Philosophisches Propädeutikum
für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an der FU Berlin
"Was ist Bildung"
Bildungskonzeptionen der europäischen Geistesgeschichte von Platon bis Kant
6 Sitzungen vom 9.11. bis zum 14.12. 2015

Frau Prof. Uhlmann wird im November/Dezember das mittlerweile 6.
Philosophische Propädeutikum für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe
anbieten, diesmal zu dem Thema: "Was ist Bildung", zu dem vom 9.11. bis
zum 14.12. in 6 Sitzungen Bildungskonzeptionen der europäischen
Geistesgeschichte von Platon bis Kant behandelt werden.

Die Themen im Überblick:
09.11.2015 Platon
16.11.2015 Cicero
23.11.2015 Augustinus und Boethius
30.11.2015 Petrarca
07.12.2015 Humanisten
14.12.2015 Kant
Das Propädeutikum findet jeweils montags, 18.15 Uhr in Hörsaal 1a statt.
Ab der Teilnahme an mind. 4 Sitzungen wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.

 

 

 

Lateintag bei Klett

21.11.2015, ab 9.30 Uhr im Berliner Treffpunkt Klett
Referent: Dr. Matthias Hengelbrock, Fachobmann für Latein am Alten Gymnasium Oldenburg

Programm:
09.30 - 10.00 Uhr: Begrüßungskaffee
10.00 - 11.30 Uhr: Vortrag 1: Möglichkeiten der Texterschließung
11.30 - 12.15 Uhr: Mittagsimbiss, Sie sind herzlich eingeladen!
12.15 - 13.45 Uhr: Vortrag 2: Praktikable Binnendifferenzierung im Lateinunterricht

 

 

 

3. Potsdamer Didaktiktag für Latein

„Bücher-Bilder-Bauten. 
Mit Schülerinnen und Schülern die Antike entdecken“
Studentinnen und Studenten stellen Ideen für den Lateinunterricht vor

Datum:  Mittwoch, 11. November 2015
Zeit: 14.00 – ca. 18.00 Uhr
(dazwischen: 16.00 – ca. 16.30 Uhr:
Wir laden Sie in der Pause zu Gesprächen und Austausch bei Imbiss und Getränken ein.)
Ort:  Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 11, 14469 Potsdam

 

Programm:

„Mit Ovid durch die Bildergalerie Friedrichs des Großen“
Vorschläge für einen echten (oder virtuellen) Galeriegang mit Texten aus den Metamorphosen und kreativen Aufgaben zur Entwicklung von Kultur- und Literaturkompetenz

Mit Sternbildgeschichten aus dem Lateinbuch zu Besuch im Planetarium“
Was haben unser Sternenhimmel und unsere Sternbilder mit Latein und der Antike zu tun? - Historische Kommunikation lebendig und fächerübergreifend

„Mit Hermann Kollers ‚Orbis pictus Latinus‘ lateinische Wörter entdecken“
Produktorientierte, selbstgesteuerte Wortschatzarbeit jenseits lateinisch-deutscher Wortgleichungen


Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Für teilnehmende Lehrkräfte wird vor Ort eine Teilnahme-/Fortbildungsbescheinigung ausgegeben.


 

 

Das Institut für Klassische Philologie lädt
alle Studierenden und Lehrenden herzlich ein zur

ERÖFFNUNG DES WINTERSEMESTERS 2015/16

Verleihung des Ludwig-Deubner-Stipendiums / Auszeichnung von BA- und MA-Abschlussarbeiten

Vortrag
Prof. Dr. Melanie Möller (Freie Universität Berlin)

Nähe auf Distanz. Zur Transformation römischer Selbstbilder in der frühneuzeitlichen Autobiographie

am Mittwoch, dem 14. Oktober 2015, um 18.30 Uhr,
Unter den Linden 6, Raum 3059

Anschließend bittet das Institut alle Studierenden und Lehrenden zu einem Empfang.


 

 

 

SPRACHERWERB IN DER LEHRBUCHPHASE

Quando?
Fr. 09.10.2015
16-18.30 Uhr

Ubi?
HUB Hauptgebäude, Raum 3071

Das zentrale Problem des Spracherwerbs in der Lehrbuchphase ist die Frage, wie wir die lateinischen Vokabeln dauerhaft im Gedächtnis unserer Schüler verankern können. Aufgrund der zunehmenden Probleme, die Schüler mit dem Lernen des lateinischen Wortschatzes und damit mit dem Leseverstehen haben, möchten wir Wege der intralingualen Vernetzung des Wortschatzes und damit der Förderung des Leseverstehens in der Lehrbuchphase aufzeigen. Am Beispiel des Lehrwerks 'Lingua Latina' (Hans Henning Ørberg) möchten wir Ihnen ein Konzept vorstellen, das der induktiven Einführung des Wortschatzes nach semantischen Kategorien folgt und auf den problematischen Umweg über die lateinisch-deutschen Wortgleichungen verzichtet. Die Implikationen dieses Ansatzes für die Kompetenzbereiche der Sprachreflexion (Grammatik) und Sprachförderung (konzeptuelle Schriftlichkeit) sollen ebenfalls kritisch beleuchtet werden.

 


 

 

Was ist Würde? – 11. Potsdamer Lateintag

Potsdam, 21.09.2015 - Bereits zum elften Mal veranstaltet die Klassische Philologie unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Gärtner den Potsdamer Lateintag. 500 Schüler und Lehrer aus Brandenburg und Berlin werden am 25. September auf dem Campus Griebnitzsee erwartet.

„Wir wollen mit Schülern in der historischen Kommunikation antike Texte zu aktuellen Themen befragen“, sagt Ursula Gärtner. Im Mittelpunkt steht diesmal der Begriff der Würde.

Welche Würde haben Sklaven? War der Freitod des Cato Uticenis würdevoll? Welches Verständnis von Würde hatte Caesar? Und wie lässt sich dies auf heute übertragen? Dies sind Fragen, denen die Schüler beim diesjährigen Lateintag nachgehen werden. Ihre Lehrer erfahren währenddessen in einem Workshop, wie das Smartboard den Lateinunterricht gestalten kann. Zuvor erörtert der Philosoph Prof. Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel von der Universität Potsdam den „schwierigen Begriff“ der Würde und seine antiken Wurzeln. Die Historikerin Prof. Dr. Claudia Tiersch von der Humboldt-Universität zu Berlin spricht über „Würde ohne Ehre? Zu Wandlungen des dignitas-Verständnisses zwischen später Republik und frühem Prinzipat“.

Der Lateintag dient auch als Plattform für Schülerprojekte, die im Rahmen des Brandenburger Antike-Denkwerks „Wille. Würde. Wissen“ entstehen. Nachdem die Schüler im vergangenen Jahr zum Thema „Wille“ zusammengekommen waren, erarbeiteten sie dazu im Laufe des Schuljahres akademische Projekte, die sie in einer Schülerakademie vorstellten. Die besten Ergebnisse werden jetzt beim Lateintag präsentiert. „Das Engagement und die Ideenvielfalt bei den Schülerprojekten waren beeindruckend. Sie reichten von einer Textausgabe über einen Ideenmarkt und ein philosophisches Kartenspiel bis zu einer Online-Zeitung“, so Gärtner.

Das Brandenburger Antike-Denkwerk wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die gesamte Veranstaltung ist ausdrücklich für die Teilnahme von Lehrern und Schülern konzipiert und als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Eine Anmeldung, insbesondere für die Seminare, ist aus organisatorischen Gründen obligatorisch.

Zeit: 25. September 2015, 9.30 bis 14.30 Uhr
Ort: Campus Griebnitzsee, Haus 6,

Kontakt: Prof. Dr. Ursula Gärtner, Klassische Philologie
Veröffentlicht von: Universität Potsdam
http://www.info-potsdam.de/was-ist-wuerde-11-potsdamer-lateintag-14320n.html

 

 

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen
Team Schule  -  Solo 8/9  -  Solo 10+ 


Für den Wettbewerb Team Schule können Schülerinnen und Schüler der 6. bis  9. Klassen fremdsprachige Film- und Theaterbeiträge einreichen. Für 10. Klassen ist die Teilnahme in Berlin ohne Weiterleitung auf Bundesebene möglich. Bei dieser Fortbildungsveranstaltung werden Tipps zum Erstellen der Schülerbeiträge und zur Einbindung dieser Aktivitäten in den Unterricht gegeben. Auch werden Beispiele von Teambeiträgen in verschiedenen Fremdsprachen gezeigt.Solo 8/9 und Solo 10+: Welche Schülerinnen und Schüler können diese Einzelsprachprüfungen ablegen? Welche Aufgabentypen gibt es? Wie können sich die Schülerinnen und Schüler vorbereiten?
Welche Preise gibt es im Land Berlin für die Siegerinnen und Sieger in beiden Sparten?

Leitung der Veranstaltung: Sabine Koch-Marsch
(Landesbeauftragte des BWFS im Land Berlin)

Termin: Montag, 21.9.2015
Zeit:       16:30  -   18:00 Uhr
Ort:        Cornelsen-Informationszentrum, Friedrichstraße 149, 10117 Berlin

Weitere Infos unter:
http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/

 

Anmeldefrist für Schüler/innen: 6. Oktober 2015

 


 

 

 

Einladung zur DAV-Hauptversammlung am Do 21.05.2015

 

Mitglieder und zukünftige Mitglieder sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen

 

Sie findet an der HU statt, und zwar ab 18.00 Uhr im Raum 2094 (1. Stock, Westflügel).

 

Als Themen stehen an: 
der Bericht des Vorstands und
der übliche Kassenbericht.

 

Thematischer Schwerpunkt werden die neuen (noch in Überarbeitung sich befindenden) Rahmenlehrpläne sein.
Die Autoren wollen den aktuellen Stand der Dinge vorstellen und gemeinsam noch anstehende Fragen besprechen.

 

 

 


 

 

Veranstaltungen im Schuljahr 2014-2015

1)
Samstag, 30. August 2014

Dr. Matthias Hengelbrock, Fachobmann für Latein am Alten Gymnasium Oldenburg

Didaktische Konzepte der neuen Lehrbuchgeneration

Auf die kontinuierlichen Veränderungen der Rahmenbedingungen des Lateinunterrichts (neues Kerncurriculum, neue Stundentafel, Beginn der zweiten Fremdsprache in Klasse 6 oder 5, heterogene Schülerklientel mit sehr verschiedenen Lernvoraussetzungen und Lerngewohnheiten) haben die Schulbuchverlage mit der Konzeption neuer Lehrwerke reagiert.

Im ersten Teil der Fortbildung stellt der Referent dem Plenum vor, wie die Lehrwerke „Agite“ (Schöningh), „Campus A“ (Buchner), „Pontes“ (Klett), „Prima.nova“ (Buchner), „Via mea“ (Cornelsen) und „Viva“ (Vandenhoeck & Ruprecht) gestaltet sind und wie sie die Vorgaben einer Kompetenzorientierung umsetzen wollen. An ausgewählten Beispielen wird synoptisch gezeigt, wie bestimmte lexikalische, morphologische und syntaktische Phänomene in diesen sechs Lehrwerken eingeführt und umgewälzt werden.

Der zweite Teil der Fortbildung ist offen konzipiert: Entweder können die sechs Lehrwerke in sechs aus den Teilnehmern vor Ort gebildeten Arbeitskreisen unter vorgegebenen bzw. selbst gewählten Aspekten genauer untersucht werden, oder der Referent stellt die konzeptionellen und inhaltlichen Besonderheiten der Lehrwerke exemplarisch selbst vor.

Ziel der Fortbildung ist nicht, ein Ranking zu erstellen und eindeutige Empfehlungen zu geben, sondern Kriterien darzulegen und zu diskutieren, nach denen die Fachgruppen einzelner Schulen ihre Entscheidung selbst treffen können.

Ort: Humboldt-Universität, Institut für Klassische Philologie, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Raum 3059,
Eintreffen ab 9.30 mit Kaffee und Gebäck
Beginn der Veranstaltung um 10.00 Uhr. (bis ca. 14.00)

(Maximal 60 Plätze)

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an bei:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2)
Anfang September 2014 ist das Veranstaltungsprogramm mit der Fortbildungsübersicht der Berliner Museen erschienen; sie finden es als pdf-Datei hier:
http://www.smb.museum/fileadmin/website/bildung_vermittlung/pdf/SMB_Lehrerfortbildungen_2014_2015.pdf

 

3)
Lateintag an der Universität Potsdam

Datum:  Donnerstag, 02.10.2014
Zeit:  9.30-14.30 Uhr
Ort:  Universität Potsdam, Griebnitzsee, 14482 Potsdam

Thema ist dieses Jahr „Wille, Willensfreiheit, Willkür“.
Wie bisher gibt es am Vormittag zwei allgemein einführende Vorträge für Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler, für die wir Frau Prof. Dr. Christiane Kunst (Alte Geschichte / Osnabrück) und Herrn Prof. Dr. Christoph Horn (Philosophie / Bonn) gewinnen konnten. Am Nachmittag finden Schnupperseminare für Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler statt; in diesen Seminaren wollen wir zeigen, wie wir an der Uni an antike Texte herangehen. Die gesamte Veranstaltung ist ausdrücklich für die Teilnahme von Lehrerinnen/Lehrern und Schülerinnen/Schülern konzipiert. Sie ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Für teilnehmende Lehrkräfte wird vor Ort eine Teilnahme-/Fortbildungsbescheinigung ausgegeben.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung, insbesondere für die Seminare, aus organisatorischen Gründen obligatorisch ist. Auf Grund der hohen Nachfrage mussten wir in den letzten Jahren schon früh Absagen vor allem zu den Seminaren erteilen; bitte beachten Sie daher ferner, dass die Teilnahme nach einer Anmeldung verbindlich ist; sollten Sie trotz vorheriger Anmeldung an der Veranstaltung nicht oder in deutlich geringerer Zahl teilnehmen können, bitten wir Sie dringend um eine rechtzeitige Benachrichtigung, damit ggf. Gruppen von der Warteliste nachrücken können.

 

2.10.2014 - Veranstaltungsprogramm

09.30 Uhr Begrüßung für Lehrer u. Schüler
 Prof. Dr. Ursula Gärtner, Potsdam
 Raum: Haus 06.HO5

09.45 Uhr Vortrag für Lehrer u. Schüler
„Die römische Gesellschaft und der Wille“
Prof. Dr. Christiane Kunst (Osnabrück)
Raum: Haus 06.HO5

11.00 Uhr Vortrag für Lehrer u. Schüler
 „Tyrannen tun nichts von dem, was sie wollen?
 Zum Begriff des Willens in der antiken Philosophie“
 Prof. Dr. Christoph Horn (Bonn)
 Raum: Haus 06.HO5

12.00 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr  Wahlveranstaltungen:

13.00 Uhr Schnupperseminare zum Umgang mit 
 antiken Texten:

 „Cicero in Entscheidungsnot. für Lehrer u. Schüler
 Freier Wille im Angesicht drohender Gewalt“ 
 Dr. Alexandra Binternagel, Potsdam 
 Raum: Haus 06.S25

13.00 Uhr „Zu Plinius Epist. 1,5.  für Lehrer u. Schüler
 Oder wie der Wille, den Willen zu vertuschen,
 sich nicht vertuschen lassen will.“  
 Marcella Heger, Potsdam 
 Raum: Haus 06.S26

13.00 Uhr „Rationale Leidenschaft in Senecas Medea“ für Lehrer u. Schüler
Matthias Zein, Potsdam 
 Raum: Haus 06.S27

13.00 Uhr Workshop zum Projekt: für Projektteilnehmer
 www.brand2. Wille. Würde. Wissen.
 Zweites Brandenburger Antike-Denkwerk
 Prof. Dr. Ursula Gärtner u. Peggy Wittich, Potsdam
 Raum: Haus 06.S28

Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de/klassphil/potsdamer-lateintage/10lateintag2014.html

 

EINLADUNG

Das Institut für Klassische Philologie lädt herzlich ein zur

ERÖFFNUNG DES
WINTERSEMESTERS 2014/2015

mit Verleihung der Preise für Abschlussarbeiten

Vortrag

Univ.-Prof. Dr. Markus Schauer
Lehrstuhl für Klassische Philologie / Latinistik
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Das Symposion als Welttheater

Am Schluss der Satirenbücher bietet Horaz in der Nasidienus-Satire die detailreiche Schilderung eines üppigen Gastmahls, das der neureiche Rufus für Nasidienus gegeben hat (sat. 2,8). Im Vortrag soll gezeigt werden, dass Horaz hier nicht nur Gesellschaftskritik übt. Die betonte Endstellung lässt erahnen, dass es auch um den Dichter selbst geht – und sein Verhältnis zur Welt.

am Mittwoch, dem 15. Oktober 2014, um 18.30 Uhr,
Unter den Linden 6, Raum 3059

 

4)

Samstag, 8. November 2014
Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung des DAV Berlin-Brandenburg und des Verlags C.C. Buchner
zum Thema

„Individualisierung im später beginnenden Lateinunterricht (3. und 4. FS)“  

Andrea Weiner und Dr. Bettina Labahn

stellen Grundlagen der Individualisierung im später beginnenden Lateinunterricht dar,
informieren über neue didaktische Ansätze
und geben praktische Unterrichtsanregungen.

Ort:    
Institut für Klassische Philologie, Raum 3056          
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Beginn: 09.30 Uhr   (Ende gegen 13.00 Uhr)
Für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgt der Verlag C.C. Buchner

 

5)
Samstag, 15. November 2014
Lateintag im Treffpunkt Klett Berlin

Vortrag 1:

Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich (Frankfurt am Main)

Senecas Weg zur Selbstverwirklichung und zu einem glücklichen Leben

In seinen „Briefen an Lucilius“ versucht Seneca auf immer neue Weise, die Gegebenheiten des menschlichen Lebens in den Griff zu bekommen. Das wichtigste Thema ist dabei immer: Was ist Glück und wie kann man ein glückliches Leben erreichen? Dabei spielen die Ängste des Menschen ebenso eine Rolle wie seine oft ehrgeizigen und machtbesessenen Ziele.

Der Vortrag möchte zur Lektüre der Briefe Senecas unter diesen Gesichtspunkten anregen, versucht methodische Hinweise zu geben und berücksichtigt auch Texte über Seneca, Bilder und Filme.

Vortrag 2:

Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich (Frankfurt am Main)

Freude an Latein – und wie Schüler und Lehrer sie bewahren

 Lateinunterricht beginnt (im günstigen Fall) mit der Lust der Schüler auf eine neue Welt und eine neue Sprache. Bald droht die Gefahr, dass sich die sprachlichen Anforderungen und die inhaltlichen Reize auseinanderentwickeln. Wie kann man das verhindern und Einführung in eine neue Sprache mit der Einführung in eine andere Kultur miteinander verbunden halten? Was kann auch dem Lehrenden angesichts weiter wachsender Belastung helfen, diese Schwierigkeiten zu vermeiden oder zu überwinden?

Hans-Joachim Glücklich war Fachleiter für Latein und Griechisch am Studienseminar Mainz und Honorarprofessor für Fachdidaktik der alten Sprachen an der Universität Heidelberg. Er ist Ehrenvorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz im Deutschen Altphilologenverband und von Euroclassica, der Vereinigung der europäischen Verbände klassischer Philologen, außerdem Ehrenbürger der griechischen Städte Chios, Homeroupolis und Oinussae.

Neuere Publikationen in Auswahl: Lateinunterricht. Didaktik und Methodik, 32008. – Compendium zur lateinischen Metrik. Wie lateinische Verse klingen und gelesen werden, 22009. – Plinius der Jüngere, Briefe. Textausgabe, 22010. – Caesar – Feldherr, Politiker, Vordenker. Bellum Gallicum. Textausgabe, 2010 (mit CD-ROM); dazu Lehrerheft, 2011 (mit CD-ROM). – Terenz, Adelphoe. Die Brüder, Textausgabe, 2010; dazu Lehrerheft, 2011. – Cornelius Nepos, Hannibal, Textausgabe, 52011. – Die Hannibalbiographie des Nepos im Unterricht, 22012. – Alea iacta est. Vom Rubikon zu den Iden des März, Textausgabe, 2012; demnächst: Roma – Amor. Römische Liebeselegien, Stuttgart 2014. – Richtig wünschen – richtig leben. Oder: Von Fremdbestimmung zu Selbstbestimmung – Senecas Brief 60, in: Der altsprachliche Unterricht 55,4+5, 2012, 48–63. – Auf dem Weg zur virtus. Mucius Scaevola, Cloelia – und Lars Porsenna (Livius 2,12–13), in: Der altsprachliche Unterricht 57,1, 2014, 12–25 – Du sollst dir ein Bildnis machen! Das Caesar-Porträt: Textarchäologie – Filmarchäologie, in: Der altsprachliche Unterricht 57, 2014, 2+3, 93–100.

Veranstaltungsort: Treffpunkt Klett Berlin, Mittelstraße 62, 10117 Berlin
Zeit: 15.11.2014, 10.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr

 

6)
Mittwoch, 26. November 2014

Dr. Josef Rabl hat den Landesverband Berlin und Brandenburg
von 1999 bis zum 2014 mit sehr großem Erfolg geleitet.

Nachdem er sein Amt im Sommer 2014 abgegeben hat,
möchten wir uns bei Ihm mit einer festlichen Veranstaltung für sein großes Engagement bedanken.

Hierzu haben wir einen prominenten Redner gewinnen können:

Prof. Dr. Karl-Wilhelm-Weeber
wird einen Vortrag halten
zum Thema
„cura et affectus - Quintilians innovative Pädagogik“.

Die Veranstaltung findet am 26.11.2014
im Senatssaal der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, statt.
Beginn: 19.00 Uhr.

Im Anschluss gibt es einen Empfang.

Prof. Dr. Stefan Kipf

Humboldt-Universität zu Berlin
Direktor der Professional School of Education (PSE)
Institut für Klassische Philologie / Didaktik der Alten Sprachen

 

 

7)
Samstag, 21. Februar 2015

Catull hat seinen Beziehungsstatus geändert

Methodische Varianten bei der Übersetzung und Interpretation poetischer Texte zum Thema ´Liebe´.   (Arbeitstitel!)

Durchführung: Referendarinnen und Referendare der Fachseminare Latein Lutter und Wenzel

In der Veranstaltung wird zunächst eine Übersicht über mögliche Lektürevorschläge zu einen Q3-Kurs zum Thema „Liebesbeziehungen in dichtericher Gestaltung“ gegeben. Anschließend stellen die Fachseminar-Gruppen verschiedene Lektüreeinheiten zu Catull, Tibull, Properz und Ovid vor.Orientierungspunkte der Präsentationen bilden die Lektürephasen prae – dum – post:
- Wie kann der Zugang zu den Texten erleichtert werden (Vorerschließung)?
- Welche Varianten bieten sich für die eigentliche Übersetzung an?
- Was kann man nach der Übersetzung mit den Texten machen?

Die Fortbildungsveranstaltung findet vorraussichtlich in den Räumen der HUB statt.


 Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung!

1)
Do 22. August 2013, 17.00 bis ca. 18.30 Uhr  
 (ggf. weitere Termine im August/September)

Dr. Barbara Demandt, Berlin
"Die Wohltaten der Götter. König Eumenes II. und die Figuren am großen Fries des Pergamonaltars, verrätselt - enträtselt"

Veranstaltungsort: Pergamonmuseum
Treffpunkt: Foyer

Hinweis: Der Zugang zum Pergamonmuseum ist zur Zeit nur durch einen "Seiteneingang" zwischen Alter Nationalgalerie und Neuem Museum möglich. - Der Eintrittspreis ist von jedem Teilnehmer selbst zu entrichten; die Auslagen für die Führung übernimmt der DAV.

König Eumenes II war 32 Jahre  genötigt, Kriege und Überfälle der umwohnenden Herrscher,  Diadochen (Nachfolger Aleanders d.Gr.) genannt, abzuwehren. Seine kriegslüsternen Nachbarn waren weitgehend die Seleukiden, die das ehemalige Perserreich innehatten, die Makedonen mit ihren Königen Philipp V und Perseus, die Thraker mit ihrem König Lysimachos, der sich einen riesigen Schatz in vielen Raubzügen erbeutete und den in der Burg Pergamon von dem Attaliden Philetairos bewachen ließ, schließlich die Könige von Bithynien, die jede Gelegenheit benutzten, Raubzüge und Überfälle auf das Reich Pergamon zu unternehmen und Hannibal anheuerten, sie zu unterstützen.

Ferner kamen ab 280 die Kelten, Galater genannt, über den Bosporos, boten sich überall als Söldner an oder überfielen das pergamenische Land und andere Reiche ständig, töteten die Bewohner als Opfer für ihre Götter und waren bis 166 v.Chr. die größte Plage von Kleinasien, bis sie von Eumenes besiegt und in ihre Grenzen gewiesen wurden. Alle Gegner Pergamons waren schließlich, oft mit Roms Hilfe, nach drei großen Schlachten 164 besiegt und fast alle waren eines frühen und unnatürlichen Todes gestorben. Das interpretierte König Eumenes als Rache der Götter und als deren Wohltaten an ihm. In Dankbarkeit den Göttern gegenüber erbaute er den großen Altar und ließ an dessen Fries alle Götter, die Giganten als deren Feinde, die königlichen Gegner und die Galater darstellen.
Doch alle Gegner des Eumenes sind verrätselt dargestellt, damit kein Nachbar sie erkennen konnte, um neue Kriege zu vermeiden. Es ist kein Altar eines glorreichen Siegers, sondern eines tief dankbaren und sehr frommen Königs.
Darum war es sehr schwer, diese Figuren zu enträtseln, was anhand der guten Quellenlage griechischer und römischer Historiker und genauen Beobachtungen der Figuren am Fries gelang. Der Altar ist damit einer der frühsten historischen Altäre des Hellenismus.  

Literaturtipp: Barbara Demandt, Die Wohltaten der Götter. König Eumenes II. und die Figuren am großen Fries des Pergamonaltars, verrätselt - enträtselt, Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 2013


2)

Mi 28. August 2013, 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Veranstaltung der Regionalen Fortbildung (Planung und Leitung: Eva von Scheven und Jens Augner) zum Thema:
Latine loqui (nicht nur) im Anfangsunterricht - Prof. Andreas Fritsch zeigt Möglichkeiten des Lateinsprechens im Unterricht
Cornelsen-Informationszentrum, Friedrichstraße 149, 10117 Berlin


3)
Do 12. September 2013, 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Cornelsen Verlag und die Berliner Landesbeauftragte des Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Sabine Koch-Marsch, laden zu einer Fortbildungsveranstaltung ein.

„Schlanker, schöner, klarer: Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen startet runderneuert in das Wettbewerbsjahr 2013/2014. Die Anmeldung ist einfacher, die Struktur übersichtlicher. Schüler, die dabei sein möchten, müssen sich ab sofort nur noch entscheiden, ob sie ihr Sprachtalent SOLO oder im TEAM unter Beweis stellen wollen."
(Vgl. http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/)

Bei dieser Fortbildungsveranstaltung gibt es Informationen zu den Einzelwettbewerben Solo 8/9 für Schüler der Sek. I und Solo 10+ (ehemals Oberstufenwettbewerb) sowie zum Wettbewerb Team Schule verbunden mit Tipps zum Erstellen der Film- und Theaterbeiträge und Beispiele von Beiträgen der letzten Jahre.
Cornelsen-Informationszentrum, Friedrichstraße 149, 10117 Berlin


4)

Sa 14. September 2013, 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr
Neue Reihen und ihre Konzepte zur Lateinischen Lektüre am Beispiel Ovid

In Zusammenarbeit von DAV und C.C.Buchners-Verlag, Bamberg
Veranstaltungsort: Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Klassische Philologie, Unter den Linden, Raum 3059

1. Dr. Michael Lobe/Universität Bamberg
Romulus und Augustus bei Ovid. Über die subtile und unbotmäßige Ambiguität Ovids gegenüber dem Princeps

Ovids Werk über den römischen Festkalender richtet sich explizit an Mitglieder des Kaiserhauses; der Leser sollte insofern eine plane panegyrische Darstellung so bedeutender römischer Figuren wie Romulus und Kaiser Augustus erwarten - es sei denn, er rechnet als "suspicious reader" mit Doppelbödigkeiten. Dann tun sich auf scheinbar sicherem Geläuf plötzlich Falltüren auf, wie ein gemeinsamer Gang durch entsprechende Textpassagen aufzeigen soll.

2. Ingvelde Scholz / Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach a. N.
Binnendifferenzierter Lektüreunterricht anhand ausgewählter Eltern-Kind-Erzählungen in Ovids Metamorphosen

Die Lerngruppen im Lateinunterricht werden immer bunter. Von den Lehrkräften wird erwartet, der zunehmenden Heterogenität so weit wie möglich gerecht zu werden und jedem Schüler einen möglichst großen Lernfortschritt zu ermöglichen.

Die Referentin zeigt anhand der Phaethon-Episode, wie es gelingen kann, die individuellen Interessen der Jugendlichen einzubeziehen und den unterschiedlichen Begabungen und Leistungen der Schüler/-innen mit binnendifferenzierten Aufgabenstellungen und Materialien zu begegnen.

Literaturtipp: Zwischen Nähe und Distanz. Eltern-Kind-Erzählungen in Ovids Metamorphosen, bearbeitet von Ingvelde Scholz und Verena Göttsching, (Reihe scala. Lektüre für den binnendifferenzierten Lateinunterricht, C.C.Buchners Verlag Bamberg 2012. Der gleichnamige Lehrerkommentar erschien 2013
 

5)
Mo  16. September 2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Treffpunkt Klett Berlin, Mittelstraße 62, 10117 Berlin
Stefan Paffrath (Ernst-Abbe-Gymnasium, Berlin)
Smart und aktiv - Interaktive Whiteboards: Eine teure Mode oder die Tafeln der Zukunft?

In der Veranstaltung werden die didaktischen Möglichkeiten der elektro¬nischen Tafel allgemein und unter besonderer Berücksichtigung der Funktion für den Lateinunterricht anhand von zahlreichen Praxisbeispielen dar¬gestellt. Diese richtet sich gleichermaßen an Kolleg/innen, die bereits mit einer solchen Tafel arbeiten, wie auch an Kolleg/innen, die noch keinerlei Erfahrungen haben und fundiert Vorzüge und Nachteile kennenlernen und diskutieren möchten.  

6)
Fr. 20. September 2013
Lateintag an der Universität Potsdam zum Thema "Römische Religion"
Einladungsschreiben und Veranstaltungsort: http://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/klassphil/assets/Einladung_PLT2013.pdf
Veranstaltungsprogramm: http://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/klassphil/assets/Programm_PLT2013.pdf

7)
Sa. 19. Oktober 2013
Fortbildung Philosophie 3 (Potsdam)

 

8)
Mi. 6. November 2013
Potsdamer Fachdidaktiktag: Lateinische Texte zur Kulturgeschichte

9)
Sa. 23. November 2013, 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr
Anregungen zum lateinischen Sprachunterricht

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen
Veranstaltungsort: Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Klassische Philologie, Raum 3059
 

1. Bianca Liebermann (HUB)
Grammatik und Sprachkompetenz - Beitrag zur Überwindung eines gestörten Verhältnisses

Vortrag und Diskussion sollen sich mit ausgewählten Aspekten der soeben erschienenen lateinischen Grammatik Christian Touratiers* befassen, die für den lateinischen Sprach¬unterricht an der Schule relevant sein könnten:
1. Die Analyse des lateinischen Verbs (These: Ein konsequent nach Morphemen geglie-dertes Verbal¬system schafft Transparenz und Vereinfachung beim Erlernen und Analysie¬ren der lateinischen Verb¬formen.)
2. Verortung in der räumlichen, zeitlichen und abstrakten Dimension (These: Die systema¬tische Refle¬xion über die Bedeutung von Präpositionalausdrücken schafft ein Bewusst¬sein für relationale Denk¬ein¬heiten im Satz und vertieft damit das allgemeine Sprachbe¬wusstsein.)
3. Koordination und gapping (These: Die exemplarische Satzanalyse unter dem Aspekt der Koor¬dina¬tion und der Prinzipien der Auslassung (gapping) schafft in besonderem Maße ein Gespür für Text¬sinn und verbessert somit die Übersetzungsfähigkeit.)

*Christian Touratier, Lateinische Grammatik, Linguistische Einführung in die lateinische Sprache, Aus dem Französischen übersetzt und bearbeitet von Bianca Liebermann, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2013

2. Gabriele Hille-Coates (Hainberg-Gymnasium Göttingen)
 Anregungen für das Fach Latein aus dem Englischunterricht

Wie lernen Schülerinnen und Schüler eine Sprache am besten? Wie erwerben sie Sprach- und Textkompetenz? Diese Fragen beschäftigen jeden Fremdsprachenlehrer. Umso mehr lohnt es sich, über die Grenzen des eigenen Faches hinauszublicken. Dies besonders, seit Englischunterricht bereits in der Primarstufe stattfindet und im Lateinunterricht wirksam an diese frühe Fremdsprachenerfahrung angeknüpft werden kann.

Gabriele Hille-Coates stellt Möglichkeiten zum Sprachvergleich vor (Lexik- und Grammatikblock). Darüber hinaus adaptiert sie in einem weiteren Block Übungs- und Aufgabenformate aus dem Englischunterricht für die Bereiche Wortschatz, Textarbeit und Lernstrategien (Methodenblock).

Dass die Autorin ausgewiesene und bekannte Expertin für die Kooperation von Englisch- und Lateinunterricht ist, sichert dem Teilnehmer hohe Aktualität und große Praxisnähe.

Literaturtipp:  Gabriele Hille-Coates, Crossover Englisch – Latein. Anregungen für das Fach Latein aus dem Englischunterricht, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 1. Auflage 2013

Dr. Anne Uhl (Wilhelm-Gymnasium Hamburg)
Neue Perspektiven für den lateinischen Sprachunterricht (Arbeitstitel)

Literaturtipp: Bamberger Bibliothek - Buchners Vorkurs Lektüre. Zur differenzierten Wiederholung wichtiger Grammatikphänomene,
von Anne Uhl, ISBN: 978-3-7661-5149-0, erscheint im September 2013Der Vorkurs versteht sich als sprachliche Vorbereitung der Lektüre originaler Texte. Sein Schwerpunkt liegt auf der Wiederholung wichtiger Grammatikphänomene. Die Texte liegen differenziert aufbereitet vor (Niveau A, B, C). Knappe Darstellungen der Grammatikphänomene und Wortschatzkästen festigen die Sprachkompetenz. Sie können je nach Bedarf im Voraus oder begleitend bearbeitet werden.

 


10)
Sa 30. November 2013, 10.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr
Kompetenzbereich  vita cottidiana:

Lateintag im Treffpunkt Klett, Berlin
In Zusammenarbeit von DAV und Klett Verlag
Veranstaltungsort: Treffpunkt Klett Berlin, Mittelstraße 62, 10117 Berlin

Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber, Universität Wuppertal
1. Sklaven und Freigelassene als Stars - Das Publikum und seine Favoriten im römischen Showbusiness

Beschäftigung mit der Antike ist ein ebenso anspruchsvoller wie motivationsfördernder Spagat zwischen Identität und Alterität.  Die vita cottidiana der Römer bietet besonders schülernahe Zugangsmöglichkeiten. Das erste Thema scheint prima vista weiter von der Moderne entfernt als das zweite. Tatsächlich verhält es sich umgekehrt. Die Mechanismen des römischen Showbusiness sind uns bei näheren Hingucken sehr vertraut - einschließlich des Aufstiegs grundsätzlich "inhonester Nobodys" zu gefeierten Stars der Arena, des Circus und der Theaterbühne. Das Phänomen ist in den letzten Jahren gründlich erforscht worden und läst sich mit interessanten, z.T. innovativen Quellentexten unterrichtlich gut umsetzen.

Beim zweiten Thema werden folgende Aspekte im Vordergrund stehen: Das convivium als gesellschaftliche Inszenierung, die erheblich reduzierte lukullische Welt der kleinen Leute sowie - horribile dictu - das römische Fäkalambiente mit seinem weitgehenden Fehlen von Affektschranken. Die meisten besprochenen Texte werden in einer unterrichtlich verwendbaren Form präsentiert.

2. Zwischen Lucullus und Vacerra, mensa und latrina - Appetitliches und weni¬ger Appetitliches als Alteritätserfahrung im Lateinunterricht

In omnibus Vacerra quod conclavibus
Consumit horas et die toto sedet,
Cenaturit Vacerra, non cacaturit.  (Martial 11,77)

Warum, Vacerra, überall auf dem Abort
Die Stunden zubringt und den ganzen Tag durch sitzt?
Zu Tische will Vacerra, nicht zu Stuhle gehn.    

Literaturtipps:  
Karl-Wilhelm Weeber, Alltag im alten Rom. [Das Stadtleben.] Ein Lexikon. Artemis & Winkler, Zürich 1995
ders. Luxus im Alten Rom. Die öffentliche Pracht. Primus, Darmstadt 2006
ders. Luxus im alten Rom. Die Schwelgerei, das süße Gift .... Primus, Darmstadt 2003
ders. Panem et circenses. Massenunterhaltung als Politik im antiken Rom. Econ, Düsseldorf 1983, Neuauflage 1994: von Zabern, Mainz 1994
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Wilhelm_Weeber

 

11)
Samstag, 22. Februar 2014, 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr
Neue Taktung des Unterrichts. Das Doppelstundenprinzip und die Folgen für die Planung des Unterrichts . Ideen zu einer abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung mit schüleraktivierenden und -motivierenden Methoden - mit und ohnme interaktives Whiteboard
Die Veranstaltung wird vorbereitet und durchgeführt von den beiden Fachseminaren Latein unter Leitung von Gerlinde Lutter und Andreas Wenzel

Veranstaltungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Klassische Philologie, Raum 3059

Die Fortbildung ist als dreiteiliger Workshop geplant.
Präsentiert und erarbeitet werden eine Grammatik-, eine Übersetzungs- und eine Realienstunde, alle Sek I
Sämtliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.


12)
DAV-Bundeskongress 2014
Der kommende Bundeskongress 2014 in Innsbruck (22. bis 26. April) wird unter dem Motto:
"Alte Sprachen bauen Brücken" stehen.

Nähere Informationen demnächst unter:  http://www.altphilologenverband.de


Ra 10. August 2013 / 13. Januar 2014

 

 

 

Referenten und Themen der vergangenen Jahre

 

2013 / Schuljahr 2012/2013

Führen und Leiten. Aktuelle Einsichten aus der Antike / Raffael und die Philosophen / Lektüre mit Legamus! - Arbeiten mit einem Lesebuch zur Jahrgangsstufe 9 / Latein im Ohr - Sprachgestaltung als ästhetische Erfahrung im Umgang mit lateinischer Dichtung / "hic amor, haec patria est" - Der Weg des Aeneas als Beispiel menschlicher Zerrissenheit ... / "Locker - lieben - lernen; Ovids Ars amatoria im Unterricht" / Karl Friedrich Schinkel. Geschichte und Poesie (Führung) / Cicero und Petrarca, Euryalus und Lucretia / Liebe und Freundschaft bei Platon und Aristoteles / Ovidische Liebeskonzeptionen im postmodernen historischen Roman: Jane Alisons Der Liebeskünstler (2003) und seine Praetexte / Überlegungen zum Abiturthema „Liebe und Freudschaft“ aus der Perspektive des Fachdidaktikers 

 

2012 / Schuljahr 2011/2012 

"Römische Geschichtsschreibung" (Lateintag Uni Potsdam) / Viele Wege führen nach Rom! Diagnose, Differenzierung und Individualisierung im Lateinunterricht / Differenziert unterrichten – Planungshilfen für den Alltag / Glückskonzepte und Lebensbewältigung in der römischen Philosophie / Antike Glücksvorstellungen - ein Überblick / Didaktische Möglichkeiten der Seneca-Lektüre / Lebensziel Glück. Philosophieren mit Seneca und Cicero im Unterricht / Die Philosophie der Antike als Gegenstand des Lateinunterrichts heute / Latein und Deutsch als Zweitsprache

 

2011 / Schuljahr 2010/2011
Lateinunterricht als Basisfach für eine Didaktik der Mehrsprachigkeit. Zu Transfer und Zusammenarbeit zwischen Latein und den modernen Schulsprachen / Natur und Technik: Jahrtausendbegriffe im Wandel / Geflügelte Worte: Zugvögel aus der Antike. Nistplätze, Flugrouten, Federwechsel / Pfeffer, Salz und Honig. Martial - Glanz und Elend eines Dichterlebens / Nachhaltiges Lernen im Lateinunterricht. Über das individuelle Erkunden der jeweiligen optimalen Lernkanäle bei Schülern / Caesar-Bilder. Die "Römische Republik" als Themenschwerpunkt im Zentralabitur Latein / Auswirkungen der Schulzeitverkürzung auf den realen Lateinunterricht und die Anforderungen beim Zentralabitur / Führung durch die Griechische Abteilung des Alten Museums

2010 / Schuljahr 2009/2010
2010, 1. Halbjahr: 
Latein im Abitur: Probleme der dritten Fremdsprache / „Menschliches Schicksal im Mythos“ (Zur Ovidlektüre in der Oberstufe mit Zentralabitur)


2009, 2. Halbjahr: 
FIEC Kongress Berlin / Eleganter Grammatikunterricht / Antike Staatsphilosophie als Themenschwerpunkt im Zentralabitur Latein "Cicero, De re publica: Theorie und Empirie" / Portfolioarbeit im Lateinunterricht - ein praktischer Beitrag zum 'nachhaltigen Lernen'